Adam Frank gewinnt Monster Energy King of Europe Pro Series 2015 im PS Racing Center Greinbach. Alois Pamper (AUT) Platz 3!

11811469 10153169206002669 2490962315478789959 n

Packende Action bei der Monster Energy King of Europe Drift Pro Series im PS Racing Center Greinbach, am Ende konnte sich Adam Frank durchsetzen. Der Österreicher Alois Pamper belegt einen tollen dritten Platz!
Picture by: KOE




Insgesamt 60 Fahrer aus 14 Nationen kamen an das PS Racing Center Greinbach um den „König“ des Driftsports zu küren. Unter den Teilnehmern waren auch die europäischen Stars der Szene wie der Engländer Steve „Baggsy“ Biagioni, Adam Kerenyi aus Ungarn oder auch der Ukrainer Alexandr Grinchuk. Jedoch mussten sich die österreichischen Fahrer bei dieser starken Konkurrenz nicht verstecken.

Neben dem fünf fachen Drift Staatsmeister Alois Pamper aus der Steiermark war auch der Wiener Daniel Brandner in seinem PS-Boliden auf der Strecke gut unterwegs. Beide konnten sich am Samstag bei äußerst widrigen Wetterbedingung erfolgreich für die Top 32 Fahrer Finalrunde qualifizieren. Mit den stürmischen und regnerischen Kapriolen kam Eli Houtondji am besten zurecht und schob sich nach der Qualifikation erfolgreich auf den ersten Platz. Driftwinkel bis zu 60 Grad und packende Duelle zwischen zwei Fahrern standen am Sonntag auf dem Programm. In den direkten Ausscheidungsrunden mussten jeweils zwei Drifter gegeneinander antreten.
Mit Hilfe von Telemetrie wird der Driftwinkel und die Geschwindigkeit der Konkurrenten bestimmt. Die Judges bewerten zusätzlich das fahrerischen Können und Linienwahl der Fahrer. Der daraus resultierende Punktestand entscheidet, wer eine Runde weiter kommt.

Während für Daniel Brandner bereits nach  der Runde der Top16 Schluss war, musste sich Alois Pamper in seinem 600PS starken BMW M3 GTR Supercharger erst im Halbfinale dem späteren Sieger Adam Frank geschlagen geben. Jedoch gab es für den Österreicher ein versöhnliches Ende. Im Rennen um Platz 3 konnte er sich gegen Patrick Ritzmann (GER) durchsetzen und schaffte somit bei seinem „Heimspiel“ noch den Sprung aufs Podium.  „Das Wochenende lief super für mich.  In der Qualifikation machte ich einen Sicherheitslauf, der am Ende des Tages zu Platz Acht reichte. Der Renntag lief am nächsten Tag super. Ich habe keinen Fehler gemacht und freue mich super über den dritten Platz. Da meine Erwartungen für dieses Wochenende Top Ten waren, bin ich sehr zufrieden.  Greinbach ist für mich einfach das Heimrennen.  Die ganzen Freunde und Verwandten sind da. Somit ist es etwas ganz besonderes für mich.“ erzählt Alois.

Neben der Drift-Action wurde den Zuschauern auch Einiges außerhalb der Rennstrecke geboten. Autogrammstunden mit den Stars der Szene, freier Zugang ins Fahrerlager sowie die Mitfahrt in einem der Rennwagen auf der Strecke erzeugten ein hautnah Erlebnis, dass man so nicht jeden Tag miterleben kann.

Die King of Europe- Crew hat bereits in zwei Wochen ihren nächsten Stopp im engländischen Lydden Hill.